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DER AQUAMARIN |
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Mineralart: Beryll
Aussehen: wässeriges blau
Fundorte: Brasilien, Madagaskar, Moçambique, Rhodesien, Südwestafrika und Russland.
Chemische Zusammensetzung: Beryllium-Aluminium-Silicat
Mohshärte: 7,5-8
Spezifisches Gewicht: 2,67-2,78
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Die Etymologie des wahrscheinlich griechischen Wortes ist nicht bekannt; unser Wort "Brille" soll davon abgeleitet worden sein, da angeblich Kaiser Nero einen Beryll als Monokel getragen hat.
Meist durchscheinend trüb, tritt es in der Natur nur zu einem geringen Prozentsatz auch durchsichtig auf. Dann ist es schleifwürdig und als sogenannter Edelberyll ein sehr beliebter Edelstein. Der Beryll zeigt eine schöne Farbenvielfalt. Grün, grüngelb, gelb, blau, farblos, rosa, rot. Die bekanntesten und begehrtesten Varietäten sind Aquamarin und Smaragd. Am Bekanntesten ist der Aquamarin, dessen Name von seiner Farbe herrührt. Der meerwasserfarbige, der blaue Beryll. Er ist mindestens schon im 17. Jahrhundert so genannt worden.
Beim Aquamarin ist die grösste Farbintensität am beliebtesten. Die verschiedenen Farbintensitäten nennt man Qualitäten, und diese sind häufig nach brasilianischen Fundpunkten benannt. Am schönsten sind die Santa-Maria-Aquamarine der Mine Santa Maria de Itabira in Minas Gerais.
Einer der grössten je gefunden Aquamarin-Kristalle wog 110,5 kg. Man stiess am 28. August 1910 im Bereich Marambaia in Minas Gerais zufällig auf ihn. Dieses Exemplar wurde von 2 jungen deutschen Steinkäufern für ungefähr 85'000.- Mark erworben.
Rosafarbige Berylle nennt man seit 1911 zu Ehren des amerikanischen Finanzmagnaten J.P. Morgan, der eine ausgezeichnete Mineraliensammlung aufgebaut hat, die jetzt im American Museum of Natural History in New York zu sehen ist, Morganit.
Farblose Berylle nennt man Goshenit, nach dem Fundort Goshen, Mass. USA. Zwischen gelben und grüngelben Beryllen gibt es farblich eine Vielzahl von Übergängen.
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Zur Pflege Ihres Berylls
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Der Beryll hat mit der Härte 7,5 - 8 eine sehr hohe Widerstandskraft gegen äussere Einflüsse. Dennoch empfehlen wir Ihnen, auch im Interesse des ganzen Schmuckstücks, Ihren Beryll nicht allen Strapazen der Alltagsarbeit auszusetzen. Verunreinigungen, die durch Seife, Crèmen usw. entstehen, können Sie leicht mit einer feinen Bürste (Zahnbürste) und einem gebräuchlichen Reinigungsmittel (Seife) entfernen. Lassen Sie im weiteren, von Zeit zu Zeit, die Fassung kontrollieren und falls notwendig, Ihr Schmuckstück polieren, dann wird Ihr Beryll Ihnen immer Freude bereiten.
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